Samstag 4.9.2010, 02:32 Uhr
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Stammzellen aus Nabelschnurblut

75 Prozent der Schwangeren finden die Aufbewahrung von Nabelschnurblut-Stammzellen sinnvoll. Das ergab eine Umfrage von Emnid im Auftrag von Vita 34. Was aber ist an Stammzellen so einmalig?

Die Zukunft in die eigene Hand nehmen

75 Prozent der Schwangeren finden die Aufbewahrung von Nabelschnurblut-Stammzellen sinnvoll. Die wichtigsten Gründe für die Aufbewahrung sind die Behandlung von Krebserkrankungen (84%), die Stammzelltherapie im Rahmen der Regenerativen Medizin (70%) und die Absicherung von Familienmitgliedern (34%). Das ergaben Umfragen unter Schwangeren.*

Stammzellen sind für die Medizin besonders interessant, weil sie eine Art Urzellen des Körpers sind. Aus Stammzellen entstehen alle Organe und Gewebe wie zum Beispiel Nerven oder Haut. Diese Eigenschaft kann genutzt werden, um Patienten zu therapieren.

Allein in Europa erhalten jährlich fast 30.000 Patienten eine Stammzelltransplantation. Jedes Jahr nimmt diese Zahl um vier bis fünf Prozent zu. Stammzellenexperten aus den USA und den Niederlanden haben ausgerechnet, dass die Wahrscheinlichkeit im Laufe des Lebens Stammzellen zu benötigen, bei 1 zu 217 liegt. Diese Zahlen beziehen sich ausschließlich auf die Krebstherapie. Wenn der medizinische Fortschritt im Rahmen der Regenerativen Medizin mit berücksichtigt wird, beträgt die Wahrscheinlichkeit sogar bereits 1 zu 7.

Doch woher kommen die Stammzellen?

In der Regel werden Stammzellen verwendet, die vom Patienten selbst stammen. Das ist vereinfacht gesagt mit einer Eigenblutspende vergleichbar. Was vom Patienten selbst stammt, wird vom Körper des Patienten am besten vertragen.

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